30.03.2026

Einspeisevergütung 2026: Aktuelle Sätze, Änderungen und was Sie für Ihre Solaranlage wissen müssen

Was zahlt das Netz 2026 für Ihren Solarstrom? Dieser Ratgeber erklärt die aktuellen Vergütungssätze, die Degression, den Unterschied zwischen Voll- und Teileinspeisung – und was das für die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage wirklich bedeutet.

Einspeisevergütung 2026: Aktuelle Sätze, Änderungen und was Sie für Ihre Solaranlage wissen müssen
Hausbesitzer auf dem Dach prüft Einspeisedaten seiner Solaranlage

Einspeisevergütung 2026: Aktuelle Sätze, Änderungen und was Sie für Ihre Solaranlage wissen müssen

Wer in den letzten Jahren eine Solaranlage installiert hat, kennt das Gefühl: Der Strom fließt, der Zähler läuft rückwärts – und irgendwo im Kleindruck steht, was der Netzbetreiber dafür zahlt. 2026 lohnt es sich, diese Zahl mal wieder genau anzuschauen. Die Einspeisevergütung ist gesunken, das stimmt. Aber die Geschichte dahinter ist komplizierter als die Schlagzeilen vermuten lassen.

Was ist die Einspeisevergütung – und warum sinkt sie?

Die Einspeisevergütung ist der Betrag, den Netzbetreiber für jede Kilowattstunde zahlen müssen, die eine Photovoltaikanlage ins öffentliche Stromnetz einspeist. Geregelt ist das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Vergütung gilt für 20 Jahre ab Inbetriebnahme – ein fixer Satz, unabhängig davon, was der Strompreis am Spotmarkt gerade macht.

Der Rückgang der Sätze ist kein Zufall und auch kein politisches Signal gegen Solar. Das EEG sieht eine automatische Degression vor: Die Vergütungssätze sinken halbjährlich, weil die Installationskosten für PV-Anlagen über die Jahre gefallen sind. Wer früh eingestiegen ist, bekommt mehr. Wer 2026 neu baut, bekommt weniger – aber auch eine günstigere Anlage. Klingt fair. Ist es im Großen und Ganzen auch.

Die aktuellen Vergütungssätze 2026

Für Anlagen, die im ersten Halbjahr 2026 in Betrieb gehen, gelten folgende Richtwerte (Stand: gültige Degression gemäß EEG 2023 mit halbjährlicher Anpassung):

Anlagen bis 10 kWp

Kleinere Dachanlagen auf Einfamilienhäusern erhalten bei Teileinspeisung (Eigenverbrauch + Einspeisung des Überschusses) rund 8,03 Cent pro kWh. Bei Volleinspeisung – also wenn der gesamte erzeugte Strom ins Netz geht – liegt der Satz höher, bei etwa 12,73 Cent pro kWh.

Anlagen zwischen 10 und 40 kWp

Für den Leistungsanteil über 10 kWp sinkt der Teileinspeisung-Satz auf rund 6,95 Cent pro kWh. Auch hier liegt Volleinspeisung höher.

Anlagen zwischen 40 und 1.000 kWp

Für größere Gewerbe- oder Utility-Anlagen gilt eine weitere Staffelung, die schrittweise auf etwa 5,74 Cent pro kWh sinkt. Anlagen ab 100 kWp müssen außerdem per Direktvermarktung abgerechnet werden – die feste Einspeisevergütung entfällt dort.

Hinweis: Die genauen Sätze werden halbjährlich fortgeschrieben. Die hier genannten Werte beziehen sich auf den aktuellen Planungsstand für 2026 und sollten vor Vertragsabschluss mit dem zuständigen Netzbetreiber geprüft werden.

Volleinspeisung oder Teileinspeisung – was rechnet sich?

Das ist die Frage, die uns in der Beratung am häufigsten begegnet. Und die Antwort ist: kommt drauf an.

Volleinspeisung bedeutet, dass der gesamte erzeugte Strom ins Netz geht. Der höhere Vergütungssatz klingt verlockend. Aber: Wer tagsüber zuhause ist, ein Elektroauto lädt oder eine Wärmepumpe betreibt, verschenkt damit die günstigste Energiequelle, die er hat – den eigenen Solarstrom.

Teileinspeisung (Überschusseinspeisung) ist für die meisten Privatanlagen mittlerweile die wirtschaftlichere Wahl. Der Eigenverbrauch wird mit dem gesparten Netzstrompreis bewertet – der liegt 2026 für Privathaushalte bei rund 28–33 Cent pro kWh. Das ist das Drei- bis Vierfache der Einspeisevergütung. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist also deutlich wertvoller als eine eingespeiste.

Ein Batteriespeicher verändert diese Rechnung nochmals. Er verschiebt den selbst erzeugten Strom in die Abend- und Nachtstunden – und erhöht so den Eigenverbrauchsanteil von typisch 30 % auf bis zu 70–80 %. Das wirkt sich direkt auf die Amortisationszeit aus. In unserem Artikel zu steigenden Energiepreisen und der richtigen PV-Strategie finden Sie dazu mehr Hintergrund.

Was bedeutet das für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage?

Kurz gesagt: Die Einspeisevergütung allein macht keine Anlage wirtschaftlich. Sie ist ein Bonus, kein Fundament. Das Fundament ist der Eigenverbrauch.

Nehmen wir eine typische 10-kWp-Anlage in Norddeutschland. Bei rund 950–1.000 Volllaststunden im Jahr erzeugt sie etwa 9.500 kWh Strom. Davon fließen bei Teileinspeisung ohne Speicher rund 3.000 kWh ins Netz – das sind bei 8 Cent etwa 240 Euro Vergütung pro Jahr. Die restlichen 6.500 kWh, die selbst verbraucht werden, ersetzen Netzstrom zu 30 Cent – also rund 1.950 Euro gesparte Stromkosten. Der Unterschied ist deutlich.

Mit Speicher verschiebt sich das Verhältnis weiter zugunsten des Eigenverbrauchs. Die Investition in einen 10-kWh-Speicher amortisiert sich bei aktuellen Strompreisen in etwa 8–12 Jahren – die Anlage selbst in 9–13 Jahren, je nach Dachausrichtung, Verbrauchsprofil und Finanzierungsmodell.

Zu den steuerlichen Aspekten: Seit 2023 gilt für PV-Anlagen bis 30 kWp Einkommensteuerfreiheit. Auch die Umsatzsteuer auf Kauf und Installation wurde auf null Prozent gesenkt. Das verbessert die Rentabilität noch einmal spürbar – und vereinfacht die Buchhaltung erheblich.

Was ändert sich durch die Degression – und wann sollten Sie handeln?

Die halbjährliche Degression beträgt derzeit rund 1 % je Periode. Das klingt nach wenig. Über 20 Jahre Laufzeit summiert sich der Unterschied zwischen einem Einstieg heute und einem Einstieg in zwei Jahren aber auf mehrere hundert Euro Vergütung. Wer plant, eine Anlage zu installieren, hat also einen kleinen, aber realen Vorteil, wenn er früher handelt.

Wichtiger als der genaue Cent-Betrag ist aber die Frage der Strompreisentwicklung. Netzstrom wird erfahrungsgemäß teurer, nicht günstiger. Wer heute einsteigt, sichert sich nicht nur die aktuelle Vergütung – sondern auch den aktuellen Eigenverbrauchsvorteil gegen künftige Preissteigerungen.

Unser Fazit: Die Vergütung ist nicht alles – aber sie gehört in die Kalkulation

Die Einspeisevergütung 2026 ist niedriger als noch vor fünf Jahren. Das ist Fakt. Aber der Eigenverbrauchsvorteil ist gleichzeitig gestiegen, weil der Netzstrompreis nicht mitgesunken ist. Wer eine PV-Anlage heute nur über die Einspeisevergütung bewertet, denkt zu kurz.

Wenn Sie wissen möchten, wie sich eine Solaranlage konkret für Ihr Dach in Hamburg, Rostock oder Hannover rechnet – mit echten Zahlen statt Hochglanzprospekten –, dann lassen Sie uns reden. Matari erstellt Ihnen eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung, kostenlos und ohne Anzahlung. Wir zeigen Ihnen, was Ihre Anlage bringt: realistisch, regional und transparent.

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Was ist Photovoltaik und wie funktioniert sie?

Photovoltaik ist die Technik, mit der Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom umgewandelt wird – durch sogenannte Solarzellen in Photovoltaikmodulen, die meist auf dem Dach installiert werden. Sobald Sonnenstrahlen auf die Module treffen, erzeugen sie umweltfreundlichen Strom, den Sie direkt im Haushalt nutzen oder in einem Stromspeicher speichern können.

Photovoltaik ist nicht nur nachhaltig, sondern auch wirtschaftlich: Sie senken Ihre Stromkosten, erhöhen Ihre Energieunabhängigkeit und leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz – besonders sinnvoll für Hausbesitzer in unserer Region. Matari ist ihr Ansprechpartner für Solar in  Hamburg und Umgebung sowie Hannover und Umgebung.

Welche Vorteile bietet eine Solaranlage?

Eine eigene Solaranlage hat zahlreiche Vorteile, gerade im Hinblick auf steigende Energiepreise und den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit:

  • Langfristige Einsparungen bei Stromkosten
  • Unabhängigkeit vom Energieversorger
  • Wertsteigerung Ihrer Immobilie
  • Klimafreundliche Energieerzeugung
  • Attraktive Förderungen und Einspeisevergütung

Gerade in Regionen wie Hamburg, Ahrensburg, Hannover, Lehrte und den umliegenden Gemeinden entscheiden sich immer mehr Eigenheimbesitzer für Photovoltaik – als wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Investition.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe und warum ist sie besonders effizient?

Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt (Luft, Boden oder Wasser) Energie, um Ihr Zuhause zu heizen oder im Sommer sogar zu kühlen. Sie nutzt kostenlose Umweltenergie und wandelt diese mithilfe von Strom in nutzbare Heizenergie um.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Bis zu 75 % der Energie stammt aus der Umwelt
  • Geringe Betriebskosten
  • Unabhängigkeit von Öl und Gas
  • Förderfähig und klimafreundlich

Wärmepumpen sind ideal für Neubauten, aber auch für sanierte Altbauten in Hamburg und Umgebung sowie Hannover und Umgebung.

Kann ich meine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombinieren?

Ja – die Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe ist besonders sinnvoll. Der selbst erzeugte Solarstrom kann direkt genutzt werden, um die Wärmepumpe zu betreiben. Dadurch reduzieren Sie nicht nur Ihre Heizkosten, sondern steigern auch Ihren Autarkiegrad.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen?

Für den Einbau von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen – sowohl auf bundesweiter Ebene als auch regional, z. B. in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dazu zählen:

  • BAFA-Zuschüsse für Wärmepumpen
  • KfW-Förderprogramme und zinsgünstige Kredite
  • Steuerliche Vorteile
  • Regionale Fördermittel durch Kommunen oder Stadtwerke

Wir unterstützen Sie umfassend bei der Auswahl passender Programme und der Fördermittelbeantragung.

In welchen Regionen bieten wir Photovoltaik- und Wärmepumpenlösungen an?

Als regional verwurzeltes Unternehmen sind wir in Hamburg und Umgebung sowie in Hannover und Umgebung aktiv. Unsere Standorte in:

  • Ahrensburg (bei Hamburg)
  • Lehrte (bei Hannover)

ermöglichen es uns, Projekte in diesen Regionen schnell, persönlich und zuverlässig umzusetzen. Wir realisieren Energielösungen in zahlreichen Städten und Gemeinden.

Dank unserer regionalen Nähe bieten wir persönliche Vor-Ort-Beratung, schnelle Montagetermine und umfassenden Service – von der Planung über die Installation bis zur Wartung Ihrer Anlage.

Warum sollten Sie sich für uns entscheiden?

Wir sind Ihr regionaler Ansprechpartner für erneuerbare Energien – spezialisiert auf Solaranlagen und Wärmepumpen im Raum Hamburg und Hannover. Was uns auszeichnet:

  • Individuelle Beratung und Planung
  • Fachgerechte, saubere Installation
  • Transparente Kosten und faire Preise
  • Hilfe bei Förderungen und Genehmigungen
  • Langfristiger Service & Wartung aus einer Hand

Unser Ziel: Ihr Zuhause effizient, unabhängig und zukunftssicher zu machen – mit nachhaltiger Technik, die sich rechnet.

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